Viele Themen rund um Hausverwaltung und WEGs sind komplex.
Wir geben Eigentümern die Orientierung, die sie brauchen, damit sie informierte Entscheidungen treffen können.

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WEG steht für Wohnungseigentümergemeinschaft. Eine WEG entsteht automatisch, sobald eine Immobilie in mehrere Eigentumswohnungen aufgeteilt wird. Alle Eigentümer eines Gebäudes bilden gemeinsam die WEG und sind für das Gemeinschaftseigentum verantwortlich.
Wichtige Entscheidungen werden in der Eigentümerversammlung getroffen und meist wird die WEG durch einen professionellen Verwalter unterstützt.
Eine Hausverwaltung ist ein Unternehmen oder eine Person, die eigene oder fremde Wohnungen und Häuser verwaltet. Ihr Ziel ist es, den Wert der Immobilie zu erhalten und den reibungslosen Betrieb sicherzustellen.
Eine Hausverwaltung kümmert sich im Auftrag der Eigentümer um alle administrativen, technischen und kaufmännischen Aufgaben rund um die Betreuung der Immobilie: Von der Nebenkostenabrechnung über die Instandhaltung bis zur Kommunikation mit Mietern oder Eigentümern.













Die Aufgabe der Hausverwaltung ist es, die komplette Organisation des Gebäudes zu übernehmen. Sie erstellt Wirtschaftspläne und Jahresabrechnungen, organisiert Instandhaltungen und Reparaturen, führt Eigentümerversammlungen durch und setzt deren Beschlüsse um. Sie fungiert als zentrale Anlaufstelle für alle Belange rund um die Immobilie und sorgt dafür, dass gesetzliche Vorgaben und Fristen eingehalten werden.
Die monatlichen Kosten einer Hausverwaltung liegen im Durchschnitt zwischen 27,37 Euro und 41,65 Euro brutto pro Einheit, laut einer Studie des CRES (Center for Real Estate Studies) aus dem Jahr 2025. Allerdings können die Preise für Verwaltung in vielen Städten deutlich höher ausfallen. Seit Jahren, steigen die Kosten aufgrund gesetzlicher Anforderungen und Fachkräftemangel weiter an.
Zudem hängen die Kosten von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen die Lage der Immobilie, die Anzahl der Wohneinheiten und der Zustand des Gebäudes. Auch Sonderleistungen, wie die Betreuung einer Dachsanierung, können zusätzliche Kosten bedeuten.
Nein, bei einer WEG ist eine professionelle Verwaltung nicht gesetzlich vorgeschrieben. Die Verwaltung selbst zu übernehmen, ist in der Praxis ist dies jedoch aufwendig und erfordert je nach Größe der WEG Fachkenntnisse sowie einen erheblichen Zeitaufwand.
Um rechtssicher zu agieren, entscheiden sich daher die meisten Eigentümer für eine Hausverwaltung vor Ort, eine Fernverwaltung oder für die unterstützte Selbstverwaltung. Manche Hasuverwaltungen wie Matera bieten alle drei Modelle an, sodass Eigentümer flexibel das passende Betreuungskonzept wählen können.
Man sollte die Hausverwaltung wechseln, wenn grundlegende Probleme bestehen, wie unzureichende Transparenz, wiederholte Fehler in Abrechnungen, mangelnde Erreichbarkeit oder verschleppte Instandhaltungen. Auch wenn Beschlüsse nicht umgesetzt werden oder die Kommunikation dauerhaft schlecht ist, sollten Eigentümer einen Wechsel erwägen.
Wichtig ist, Kündigungsfristen (oft 6 Monate zum Geschäftsjahresende) und vertragliche Regelungen zu beachten. Ein Verwalterwechsel sollte gut vorbereitet sein, damit die Übergabe reibungslos verläuft.